Workshop-Inhalt

Die Intensivworkshops sind als vertiefende Weiterbildung nach einem Einführungsseminar bzw. Genealogielehrgang zu verstehen. Das Lesen von in Kurrent geschriebenen Matriken und grundherrschaftlicher Quellen ist eines der zentralen Probleme in der Genealogie, das Arbeiten mit grundherrschaftlichen Quellen für viele noch unbekannt, obwohl gerade diese Quellen das Fleisch zum Datenskelett der Matrikenforschung liefern.

Das Forschen mit grundherrschaftlichen Quellen

Was mache ich, wenn es keine Kirchenbücher mehr gibt und wie erfahre ich etwas über das Leben meiner Vorfahren?

Das sind die beiden häufigsten Fragen der fortgeschrittenen Forscherwelt. Beide Fragen können durch grundherrschaftliche Quellen gut beantwortet werden.

In diesem Intensivworkshop werden die verschiedenen grundherrschaftlichen Quellen (Urbare, Grundbücher, Inventurprotokolle, Heiratsprotokolle, Kaufprotokolle etc.) und auch die Arbeitsweise mit ihnen erklärt, die sich in vielen Bereichen erheblich von jener mit Matriken unterscheidet. Dem Kursteilnehmer stehen Beispiele aus dem 17. bis 19. Jahrhundert zur Verfügung, die selbständig transkribiert und individuell korrigiert und besprochen werden. In praktischen Beispielen lernen wir, wie man die durch Matriken erstellte Genealogie ergänzen bzw. bei Fehlen von Matriken Genealogie betreiben kann.

Anforderungen/Details

Alle Intensivworkshops finden in Tulln an der Donau in Niederösterreich statt, Donaulände 64, Gebäude der HAK (unweit Bahnhof, unweit alte Donaubrücke, unweit eines guten Hotels (z.B.: www.hotel-roemerhof.at)

Zeit:

Beide Tage: 09:00 bis 17:00 Uhr, einige kleine Pausen, 1 Stunde Mittagspause
Mitzunehmen ist lediglich einfaches Schreibmaterial und Konzentration.

Anmerkung: als Skriptum wird vorausgesetzt: „Der Weg in die Vergangenheit“,
zu beziehen über www.GenBuch.eu

Kosten pro workshop für beide Tage:

EURO 190,– exklusive Übernachtung

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